5. OÖ Siebenbürgerball in Wels

 

 

 

Am 20. Jänner 2007 fand der 5. OÖ Siebenbürgerball statt. Diesmal konnten wir Welser alle Landsleute der umliegenden Nachbarschaften, Tänzer der Volkstanzgruppen, Musikanten der Trachtenkapellen und alle befreundeten heimische Trachtenvereine zu einer rauschenden Ballnacht in die Welser Stadthalle einladen.

Der Saal füllte sich erfreulicher Weise bis auf den letzten Platz, sodass sogar  nach oben auf die Galerie ausgewichen werden musste.

Die  Vorarbeit für den Ballabend war, wie immer, nicht gering. Für die Damenspende trafen sich Jung und Alt im Herminenhof und schafften es, an einem Tag, aus 10 kg Mehl 390  Schneeballen zu backen. Vielen Dank dafür.

Tja eine Woche später, besser gesagt am Mittwoch, dem 17. Jänner ging es wieder ans Fleisch schneiden, damit dann am Donnerstag die Wurst gefüllt werden konnte. Der Freitag blieb dann noch für die Krautwickler reserviert. Es wurde alles zur rechten Zeit fertig, dank vieler Hände, die sich am Gelingen der Vorbereitungen für einen schönen Ballabend beteiligten.

Die Begrüßung hielt der Nachbarvater und Hauptorganisator Fritz Teutsch, nachdem die Trachtenvereine zu den Klängen der  Trachtenmusikkapelle Traun aufmarschiert waren.

In den Spielpausen der Trachtenmusikkapelle bzw. als Einlagen für einen abwechslungsreichen Abend sorgten die siebenbürgischen Volkstanzgruppen aus Laakirchen, Traun, Vöcklabruck, Munderfing, Rosenau mit ihren Tanzdarbietungen. Die letzte tänzerische Einlage durften wir von der Welser Volkstanzgruppe mit dem „Rosentanz“, den wir mit 12 Paaren tanzten zum Besten geben.

Kulinarisch versorgt wurde unser Publikum mit Siebenbürgerwurst, Krautwickler und einem sehr bunten reichhaltigen Kuchen- und Tortenbuffet.

Dass es da Zusammenhalt gibt, bewies  die Tatsache, dass auch von den anderen Nachbarschaften Kuchen und Torten mitgebracht wurden, wofür wir uns recht herzlich bedanken.

Auf einem Ball darf natürlich die Mitternachtseinlage nicht abgehen und da wurde das Publikum auch nicht enttäuscht. Diesmal hieß es „Dinner four one“ auf sächsisch. Irmtraud Schuster und Lederer Hans waren die Hauptdarsteller, die in ihren Rollen ausgezeichnet glänzten. Der Initiator, wenn man so will „der Regisseur“  war  wieder einmal Christian Schuster, der in Zusammenarbeit mit Günther Schuster zuerst die Übersetzung ins sächsische schaffte und dann die Rollen mit den beiden Hauptdarstellern einstudierte.

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